Vom iX35 zum Hyundai Tucson

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Von Frank Martini

Als Tucson wurde er eingeführt, als Tucson wird er fortgesetzt. Nachdem Intermezzo iX35 ist die Stadt in Arizona nun wieder Namenspatron des koreanischen SUV, der noch ein wenig besser geworden ist.

Von sofort an können Freunde der Marke ihn wieder unter dem alten Namen haben. Für Preise von 22.400 €uro ist der Hyundai Tucson wieder als Hyundai Tucson verfügbar. Allerdings hat der Neue mit dem Alten nicht mehr viel gemein, selbst gegenüber dem iX35, seinem unmittelbaren Vorgänger hat er zugelegt. Das betrifft nicht nur die Maße, sondern auch die Ausstattung. Denn an Fahrerassistenzsystemen haben die Asiaten nun einiges für die Modellpflege spendiert.

Jetzt kantiger. (Foto: ampnet/Hyundai)

Was den durchschnittlichen Aufpreis von 1.700 €uro gegenüber dem iX35 aufwiegt. Aber auch größenmäßig hat der Tucson zugelegt. Mit einem Plus von drei Zentimetern in der Breiteund dem Radstand ist die Gesamtlänge um sechseinhalb Zentimeter gewachsen. Das allein erklärt aber nicht, dass der Wagen nun weniger „rundgelutscht“ wirkt, als dies noch beim iX35 der Fall war – auch bei der Linienführung hat sich was getan. Der größte Gewinn ist indes in der Aufwertung des Innenraums zu erkennen. Alles wirkt nun noch ein wenig wertiger, als es beim Vorgänger der Fall war. Technisch dagegen setzen die Koreaner auf Altbewährtes: Die Motorenpalette ist nach wie vor von zwei Benzinern und drei Selbstzündern gekennzeichnet. Die Leistungen reichen dabei von 85kW/115PS bis 135kW/185PS. Mit dem stärksten Diesel, der bei 1.750 Kurbelwellenwindungen bereits mit guten 400 Newtonmetern zu Werke geht, wirkt der 1,7-Tonner nicht wirklich untermotorisiert. Das Zwei-Liter-Aggregat läuft auch im Spitzenmodell, dem 4WD 2.0 Premium, dessen Modellbezeichnung bereits auf die Spitzenausstattung mit Allrad hinweist.

Interieur deutlich aufgewertet. (Foto: ampnet/Hyundai)
Interieur deutlich aufgewertet. (Foto: ampnet/Hyundai)

Dank Sechsgangautomatik beschleunigt der Selbstzünder das SUV so gerade eben noch innerhalb von 10 Sekunden auf Tempo 100, bei gut doppelter Geschwindigkeit erreicht er sein Limit. Dabei bleibt es dank guter Dämmung und geringem Luftwiderstandsbeiwert auch bei höheren Autobahngeschwindigkeiten im Innenraum noch angenehm ruhig. Trotz des ordentlichen Schlucks aus der Preispulle, den sich die Koreaner für die aktuelle Modellpflege gönnen, bleibt selbst das Spitzenmodell noch unterhalb der 40.000-€uro-Grenze: Bei 39.850 €uro ist Schluss. Innerhalb dieser Preisspanne von 17.500 €uro sind alle Varianten, die für den europäischen Markt übrigens in Tschechien oder der Slowenien gefertigt werden, von sofort an erhältlich.

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