Lamborghini will SUV bauen

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Von Frank Martini

Nun ist es beschlossene Sache: Der als Studie vor drei Jahren in Peking präsentierte Lamborghini Urus soll 2018 auf den Markt kommen. Gebaut wird das Auto am italienischen Stammsitz Sant‘ Agata Bolognese.

Lange wurde gemunkelt, bereits zur IAA kursierten die Gerüchte. Kein Wunder, sah man doch auch bei anderen Edelherstellern wie etwa Bentley oder auch bei Maserati SUV in der Pipeline. Und Lamborghini hatte ja bereits Erfahrung mit dem Offroadbau, wenngleich das auch lange her ist. Einen schlicht ‚LM 002‘ bezeichneten ‚Allrad-Kasten‘ hatten die Italiener bereits von 1986 bis 1992 im Programm.

So könnte er aussehen, der Lamborghini Urus, der 2018 erscheinen soll. (Foto: ampnet/Lamborghini)

So könnte er aussehen, der Lamborghini Urus, der 2018 erscheinen soll. (Foto: ampnet/Lamborghini)
Für ihre aktuellen SUV-Pläne müssen sie aber erst mal ordentlich investieren. Die in Sant‘ Agata Bolognese vorhandene bebaute Fläche wird sich verdoppeln, neben der Forschung und Entwicklung braucht man auch für neue Lager und Montagestraßen mehr Platz. Auch personell wollen die Bologner aufstocken, 500 zusätzliche Arbeitsplätze gehen mit dem geplanten Edel-SUV einher. Diesmal wollen sie alles richtig machen – und so hat der Urus nicht nur äußerlich deutlich mehr Charme als der damalige LM 002.

So stylish-edel könnte es im Urus-Cockpit aussehen. (Foto: ampnet/Lamborghini)

So stylish-edel könnte es im Urus-Cockpit aussehen. (Foto: ampnet/Lamborghini)

Nun ist der auch nicht mehr mit dem Urus vergleichbar, mit dem die Sportwagenschmiede auch geschäftlich hohe Erwartungen verbindet. Einen Jahresabsatz von immerhin 3.000 Fahrzeugen peilt man für die Neuerscheinung an. Was immerhin einer Verdoppelung des gegenwärtigen Verkaufsvolumens entspräche. Bei solch‘ ehrgeizigen Plänen darf nichts in die Hose gehen – sonst könnte auch für den Bestand der bisherigen Produktion Ungemach drohen. Und die hatte sich im Sportwagensegment ganz ordentlich entwickelt, denkt man bspw. an den Aventador. Hoffen wir für die Sant’Agater also, dass es künftig mehr Erfolg im neuen Segment gibt als es mit dem Schätzchen hier unten der Fall war.

Temps perdù: Lamborghinis Versuch in den 80ern, im Offroad-Segment Fuß zu fassen. (Foto: ampnet/Lamborghini)

Temps perdù: Lamborghinis Versuch in den 80ern, im Offroad-Segment Fuß zu fassen. (Foto: ampnet/Lamborghini)

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